Die Geschichte der Lithium-Ionen-Batterien reicht bis in die 1970er Jahre zurück. 1970 schlugen die Wissenschaftler John Gould und Arkady Arkady Lithiummetall als Batterieanode vor. Aufgrund der Sicherheitsbedenken von Lithiummetall verlief die Forschung jedoch schleppend. In den 1980er Jahren entdeckten Forscher, dass die Verwendung von Graphit als Anodenmaterial Sicherheit und Leistung deutlich verbessern kann.

1991 brachten das japanische Unternehmen Panasonic und SONY gemeinsam die erste kommerzielle Lithium-Ionen-Batterie auf den Markt und markierten damit den offiziellen Beginn der Lithium-Ionen-Batterien. Die Vorteile von Lithium-Ionen-Batterien liegen in ihrer hohen Energiedichte, langen Lebensdauer und geringen Selbstentladungsrate. Sie werden häufig in Unterhaltungselektronikprodukten wie Mobiltelefonen und Notebooks eingesetzt.

Mit Beginn des 21. Jahrhunderts wächst der Markt für Lithium-Ionen-Batterien aufgrund der steigenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und der Speicherung erneuerbarer Energien weiter. Kontinuierliche technologische Innovationen, wie beispielsweise Festkörperbatterien und Schnellladetechnologie, haben die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien weiter vorangetrieben. Heute sind Lithium-Ionen-Batterien eine wichtige Technologie für die moderne Energiespeicherung und -übertragung.